Zeckenabwehr? Ja, natürlich!

 


Mit der Hitze wird die Zecke wieder aktiv und wartet hungrig auf ihre Blutmahlzeit. Sträucher, Büsche, Wiesengras und Unterholz sind ideale Aufenthaltsorte für sie.


Als Blutsauger ist die Zecke ein gefährlicher Überträger von Krankheiten wie FSME, Borreliose, Anaplasmose, Babesiose, Ehrlichiose und Hepatozoonose.


Da unsere Tiere mehr Zeit in der freien Natur verbringen, werden sie auch viel häufiger von Zecken befallen als wir Menschen. Bei Pferden und Hunden ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit durch Zecken übertragenen Krankheiten zu infizieren, größer als bei Katzen.


Manche Tiere wirken wie ein Zeckenmagnet, ist Ihr Haustier eines davon?
Mit ein paar Dingen kann man ihren Hunger nach Blut wirklich stillen.
Ein Grund dafür könnte sein, dass ein schwacher und kränklicher Organismus attraktivere Dämpfe produziert, die Zecken und andere Parasiten anziehen. Vor allem die durch Atmung und Schweiß produzierte Buttersäure und das über die Haut aus dem Darm ausgeschiedene Ammoniak machen Zecken in der warmen Jahreszeit hungrig.


Chemische Antiparasitika werden häufig eingesetzt, um Zeckenbefall kurzfristig zu verhindern. Sie bieten in der Regel eine schnelle Lösung, ohne der Ursache auf den Grund gehen zu müssen. Herkömmliche Zeckenschutzmittel sind jedoch kein guter Schutz. Zecken finden immer noch ihren Weg zum Tier und werden nur getötet, wenn sie zustechen.


Leider ist zu beobachten, dass die Parasiten zunehmend mit Resistenz auf chemische Mittel in
Spot-ons, Sprays oder Halsbändern reagieren. Beachten Sie, dass sie oft Neurotoxine oder Insektizide enthalten, die unerwünschte Reaktionen hervorrufen können. Solche Gifte belasten Organe wie Leber, Nieren und Darm. Sie schwächen das Immunsystem und führen häufig zu schweren Haut- und Fallreaktionen wie Allergien, Juckreiz, Haarausfall, Ekzemen und Ohrentzündungen. Darüber hinaus können Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Erbrechen, neurologische Störungen und Atemprobleme auftreten. Manchmal treten die Symptome erst viel später auf und werden nicht mehr mit dem Präparat in Verbindung gebracht.


Natürliches Zeckenschutzmittel
Sie können es der Zecke auch auf andere Weise schwer machen und die Blutmahlzeit zerstören.
Es gibt verschiedene natürliche Mittel und Maßnahmen, die zur Abwehr von Zecken geeignet sind. Ihre Aufgabe ist es, den Wirt für die Zecke so unattraktiv zu machen, dass sie sich nicht mehr niederlassen will. Alles, was den Blutsauger anlockt, muss auf ein Minimum reduziert werden.
Wie herkömmliche Heilmittel bieten auch natürliche Substanzen keinen 100%igen Schutz.
Mehrere Maßnahmen zusammengenommen können jedoch das Risiko von Zeckenbissen und Infektionen verringern. Manchmal dauert es ein wenig, bis man das Richtige für sein Haustier gefunden hat. Was bei einem anderen Tier funktioniert, muss nicht unbedingt auch für Ihr Tier gelten. Probieren Sie verschiedene Dinge aus und haben Sie Geduld.


Meine Empfehlungen
Hier sind einige Ideen für Zeckenmittel, die sich in meiner Praxis bewährt haben:

  • Ätherische Öle, die als Spot-on aufgetragen werden, können den attraktiven Fell- und Hautgeruch von Parasiten aller Art überdecken - geeignete Öle sind Schwarzkümmel, Lavendel, Zedernholz, Eukalyptus, Kokosnuss und Zitrone.

  • Zistrose, Bierhefe, Schwarzkümmel, Kokosflocken, Apfelessig und Knoblauch verändern den Geruch von Fell und Haut von innen heraus und machen sie für Parasiten weniger attraktiv.

  • Effektive Mikroorganismen (EM), die auf Fell und Haut gesprüht werden, schaffen ein positives Milieu, das attraktive Fellgerüche verschwinden lässt - hier als Fellpflege für Hunde und Katzen und als Fellpflege für Pferde.

  • EM unterstützt auch eine bessere Darmgesundheit und ein intaktes Immunsystem sowie einen gesunden und robusten Haut- und Fellstoffwechsel.

  • Zeckenhalsbänder mit EM-Keramikröhren und Bernstein sorgen für ein verändertes Hautmilieu, einen harzähnlichen Geruch und eine elektrostatische Aufladung, die Zecken überhaupt nicht mögen. 

  • Eine ausgewogene Fütterung mit allen essentiellen Nährstoffen, insbesondere aus dem Vitamin-B-Komplex, sorgt für einen widerstandsfähigen und parasitensicheren Organismus.

  • Homöopathische Mittel ins Trinkwasser geben
     

Gesundheit ist der beste Weg zur Prävention
Meiner Erfahrung nach ist es unwahrscheinlich, dass Tiere mit einem stabilen Verdauungssystem und guten Abwehrkräften von Parasiten befallen werden, sowohl äußerlich (Ektoparasiten) als auch innerlich (Endoparasiten). Ein Gleichgewicht im Darm oder Immunsystem und im Stoffwechsel des Körpers ist die beste Zeckenprophylaxe. Gleichzeitig kann eine gesunde Lebensweise mit möglichst wenigen Stressoren und Giften (Medikamente, Entwurmung, Impfungen usw.) zum Wohlbefinden der Parasiten beitragen.


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Ihre Elke

lifewave.com

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