Fellwechsel

Es ist wieder Herbst, wir gehen in herrlich  gefärbten Wäldern spazieren. Doch nicht nur die Blätter fallen, sondern auch die Haare unserer Hunde.

Warum ist das so?
Die Haarfarbe wird erblich festgelegt und besteht aus dem Haarschaft und der Haarwurzel. Die neue Haarsubstanz wird zusammen mit dem Farbstoff Melanin am unteren Ende der Haarwurzel in der Haarzwiebel eingelagert. Wie jedes andere Organ wird das Haar vom Organismus versorgt. Die Talgdrüsen sondern den fettartigen und mineralstoffhaltigen Talg aus, der für die Gesundheit, den Glanz, die Bruchfestigkeit und die Lebensdauer des Haares zuständig ist. Das Fell dient natürlich dem Temperaturschutz  aber auch der Kommunikation: durch kleine Muskel können sich die einzelnen Haare aufrichten, so entsteht beispielsweise bei Aufregung die bekannte „Bürste“ auf dem Rücken!

Im kalten Winter benötigt der Hund eine andere Fellstruktur als im warmen Sommer. Durch die Wohnungshaltung und die künstliche Beleuchtung kann der saisonale Haarwechsel ausbleiben, so dass manche Hunde das ganze Jahr über ihr Fell verlieren. Rassebedingt –diese Hunde müssen dann zum Friseur.


Neben der Saisonbedingten Haarung spielen auch hormonelle Faktoren eine bedeutende Rolle. Hündinnen haaren oftmals während der Läufigtkeit oder nach dem Ende der Trächtigkeit. Auch wird man bei manchen kastrierten Hunden feststellen, dass sich der Fellwechsel über das ganze Jahr verteilt.

Der komplette Vorgang – vom Ausfall bis zum Neuwuchs – dauert in der Regel sechs bis sieben Wochen, im Frühling etwas länger als im Herbst, weil das Winterfell bei den meisten Rassen dichter ist. Bei älteren Hunden kann der Fellwechsel aufgrund des langsameren Stoffwechsels etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Die erste Maßnahme heißt jetzt bürsten, bürsten, bürsten und zwar möglichst jeden Tag! Das alte Fell muss raus, damit das neue schneller heranwachsen kann. Durch das Bürsten wird die Haut gut durchblutet und das Fell kann sich besser lösen. Und viele Hunde, wenn man sie schon als Welpe daran gewöhnt hat, freuen sich über die zusätzliche Aufmerksamkeit sehr!

Sie können den Fellwechsel zusätzlich unterstützen, in dem Sie Ihrem Hund ungesättigte Fettsäuren geben. Diese finden sich insbesondere in kaltgepressten Ölen. Darunter sind beispielsweise Lein-,  Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl besonders hilfreich.


Der Fellwechsel an sich ist ein natürlicher Vorgang und keine Krankheit. Verzögert sich das Haarwachstum, werden kahle Stellen entdeckt oder treten andere Fellveränderungen auf, so sollten Sie diese aufmerksam beobachten bzw. untersuchen lassen.

Zunächst einmal ist das Fell der Spiegel der Ernährung. Wird der Hund nicht ausgewogen ernährt, fehlen ihm Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Das macht sich beim Haarkleid sehr schnell bemerkbar, es wird spröde, glanzlos und schuppig.

Fellprobleme können aber auch auf eine ganze Reihe von Krankheiten hinweisen:

  • Es können die inneren Organe betroffen sein… 

  • Es kann hormonellen Ursprungs sein…

  • Es können Allergien oder Unverträglichkeiten eine Rolle spielen…


Darüber hinaus verursachen oftmals Pilzerkrankungen oder Parasiten gravierende Fellprobleme.

Das Fell ist nicht nur ein Schönheitsmerkmal!

Achten Sie also ganz besonders auf seine Beschaffenheit – nicht nur im Frühjahr oder Herbst!

Stellen Sie Veränderungen fest, gerade auch bei Katzen….

Kontaktieren Sie mich gerne….

                           Text zum download -> 

 

Hinweis im Sinne des Paragraphen 3, HWG:

 

Bei den hier vorgestellten Methoden sowohl therapeutisch als auch diagnostischer Art, handelt es sich um Verfahrend der alternativen Medizin, die naturwissenschaftlich-schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt wird.

elkegiesin.de© - November 2019